Barrierefreiheit

 

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit, Transparenz und Klima. Wiedereröffnung des Gerhard-Marcks-Hauses.

Nein, größer wurde das Gerhard-Marcks-Haus nicht. Der Umbau des Hauses von August 2015 bis Oktober 2016 zielte nicht auf eine Erweiterung der Ausstellungsflächen, sondern behob strukturelle Mängel im Getriebe des Museumsalltags. Gewonnen werden konnte dafür das Büro „Schulze Pampus Architekten BDA“, zu deren Spezialitäten die behutsame Modernisierung von Altbauten gehört. Und gewonnen werden konnte dafür vor allen Dingen die Waldemar Koch Stiftung, Bremen, die die Finanzierung des Umbaus nahezu ausschließlich getragen hat. Kleinere Maßnahmen steuerten zudem die Hermann Reemtsma Stiftung, Hamburg, sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative bei.

Blick in den rechten Flügel im Erdgeschoss

Blick in den rechten Flügel im Erdgeschoss

Oben: Blick in das Obergeschoss des Hauses

Oben: Blick in das Obergeschoss des Hauses
Rechts: Obergeschoss mit Panoramablick

Doch was passierte: das Gerhard-Marcks-Haus erhielt einen Personenaufzug für weitgehende Barrierefreiheit und eine bessere Erschließung des Obergeschosses. Der Eingang wurde in die Mittelachse des klassizistischen Altbaus zurück verlegt, womit eine bessere Wahrnehmung als Museum im Stadtbild erreicht wurde. Herzstück der neuen Eingangssituation ist eine Glas- und Stahlkonstruktion im Portikus, die als Klimaschleuse notwendig ist. Ein erneuertes Fenster in der Wallfassade sowie die Umstellung auf LED-Beleuchtung leisten ihren Beitrag zum Klimaschutz. Und zuletzt zieht auch die grafische Sammlung in ein eigenes, konservatorisch angemessenes Depot um. Viele Maßnahmen, die hier nur in ihren Grundzügen skizziert sind, werden den musealen Standard erhöhen und unser Haus für die Besucher offener machen.

Rechts: Obergeschoss mit Panoramablick

Erdgeschoss:

Grundriss Erdgeschoss

Obergeschoss:

Grundriss Obergeschoss

Barrierefreiheit im Gerhard-Marcks-Haus

Für bewegungseingeschränkte Besucher und Besucher mit Kinderwagen ist das Gerhard-Marcks-Haus über eine Rampe rechts vom Haupteingang zugänglich. Innerhalb des Museums erreichen Sie alle Ausstellungsräume mit einem Fahrstuhl, ebenso die Garderobe, die Schließfächer und die Toiletten. Wir halten auch einen Rollstuhl und mobile Sitzgelegenheiten für Sie bereit. Behindertenparkplätze finden Sie zwischen der Kunsthalle Bremen und dem Gerhard-Marcks-Haus.

Gegensätze ziehen sich an: Charme aus Glas, Stahl und Beton; alt und neu

Gegensätze ziehen sich an: Charme aus Glas, Stahl und Beton; alt und neu

Nationale Klimaschutzt Initiative
Hermann Reemtsma Stiftung