Das Gerhard-Marcks-Haus präsentiert die erste Einzelausstellung der irischen Künstlerin Daphne Wright (geb. 1963) auf dem europäischen Festland. Wright schafft skulpturale Installationen, wobei sie verschiedene Techniken und Medien einsetzt, darunter extrem fragile Materialien wie Gips und ungebrannten Ton. Sie beschäftigt sich mit Grenzen und den Übergangsbereichen des Lebens und erforscht die Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein sowie die Grenzen zwischen Leben und Tod.
Die Ausstellung zeigt die beiden Werke „Kitchen Table“ (2014) und „Sons and Couch“ (2025) zum ersten Mal zusammen, lebensgroße Abgüsse ihrer beiden Söhne. Die fein bemalten Doppelporträts sind von einer „beunruhigenden“ Präsenz.
Die Ausstellung wird von Culture Ireland gefördert und es erscheint ein Katalog auf Deutsch/Englisch.



