Veranstaltungskalender

 

Veranstaltungskalender

1. Januar bis 31. Januar, 10 - 18 Uhr

Es gilt die 2-G-Plus-Regel:

genesen, doppelt geimpft plus getestet
genesen, doppelt geimpft plus geboostert

Im Museum: 1,5 Meter Abstandsregelung, FFP2- Maskenpflicht.

Für Veranstaltungen und Führungen: FFP2-Maskenpflicht, Begrenzung der Besucher auf 20 Personen, Anmeldung erforderlich: sekretariat@marcks.de oder Telefon: 0421 98 97 52-0

Sonntag, 23. Januar 2022, 12 Uhr

Öffentliche Führung zur Ausstellung: Elisabeth Wagner - hinten links ist Schimmer

Dieter Begemann

Preis: Museumseintritt

Donnerstag, 27. Januar 2022, 12-12.30 Uhr

Vertieft: "hinten links ist Schimmer"

Werkbetrachtung mit Mirjam Verhey-Focke, Kustodin am
Gerhard-Marcks-Haus
Preis: Museumseintritt

Donnerstag, 27. Januar 2022, 17 Uhr

Öffentliche Führung zur Ausstellung: Elisabeth Wagner - hinten links ist Schimmer

Mirjam Verhey-Focke

Preis: Museumseintritt

Donnerstag, 27. Januar 2022, 20 Uhr

Stille Lieder mit Akkordeonistin Anja Kreysing und Jörn Schipper

Ein nachdenklich musikalischer Beitrag zum Holocaust.

Das Duo Kreysing/Schipper hat für den Holocaust-Gedenktag 2022 ein besonderes Programm entwickelt. Transparent und fragil wird die Musik mit Akkordeon und Vibrafon gespielt, aber auch mit energetischen klangmalerischen Anteilen zu einem bedrückenden Soundrack verdichtet.

Preis: Museumseintritt

Öffnungszeiten

Dienstag und Mittwoch
Freitag – Sonntag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr

Kunstwerk des Monats

Wir stellen jeden Monat unter den Rubriken »Zuwachs«, »Mein Marcks«, »abgestaubt« ein Kunstwerk aus unserer Sammlung oder eine besondere »Leihgabe« vor.

// Januar, Gerhard Marcks

Eisbär
1966
Marmor
VG Bild-Kunst, Bonn 2021








Das Irrlicht. Peer Steppe

Im Portikus des Gerhard-Marcks-Hauses

// Rauminstallation von Peer Steppe

 

Regungslos liegt die Fliege auf dem Boden. Die Körperglieder sind nach oben gestreckt, teilweise ineinander verkreuzt – Kein Zucken. Die Quelle des großen Übels befindet sich im Zentrum der überdimensionierten Rauminstallation und begründet das tragische Schicksal des Insekts. Es handelt sich dabei um eine künstliche Lichtquelle – Eine Lampe. Dieses Bild beschreibt ein realitätsnahes Szenario, welches auf die fatalen Folgen der übermäßigen Nutzung von künstlichen Lichtquellen aufmerksam machen soll.

In seiner Installation thematisiert Peer Steppe das Massensterben in der Insektenwelt. Unterschiedliche Risikofaktoren wie Pestizide, Umweltgifte und die Lichtverschmutzung bei Nacht sind häufig der Auslöser für das große Insektensterben. Der Mond bietet den Insekten einen sicheren Hafen, denn das Licht dient zur Orientierung und lässt sie geradeaus fliegen. Künstliche Lichtquellen dagegen irritieren die Insekten und lassen sie im Kreis fliegen, bis zur kompletten Erschöpfung. Die Zahlen sprechen ebenfalls für sich, denn an einer Straßenlaterne sterben rund 150 Insekten pro Nacht und bei ca. 6,8 Millionen Straßenlaternen auf deutschen Straßen kommt man so pro Sommernacht auf eine erhebliche Summe toter Insekten.

Peer Steppe, Das Irrlicht, 2019, Sandstein, Basalt, Stuhlbeine (angekohlt)

Peer Steppe, Das Irrlicht, 2019, Sandstein, Basalt, Stuhlbeine (angekohlt)