Veranstaltungskalender

 

Veranstaltungskalender

1. Februar bis 28. Februar, 10-18 Uhr

Es gilt die 2-G-Plus-Regel:

genesen, doppelt geimpft plus getestet
genesen, doppelt geimpft plus geboostert

Im Museum: 1,5 Meter Abstandsregelung, FFP2- Maskenpflicht.

Für Veranstaltungen und Führungen: FFP2-Maskenpflicht, Begrenzung der Besucher auf 20 Personen, Anmeldung erforderlich: sekretariat@marcks.de oder Telefon: 0421 98 97 52-0

Donnerstag, 3. Februar 2022, 17 Uhr

Öffentliche Führung zur Ausstellung: Elisabeth Wagner - hinten links ist Schimmer

Dr. Anette Naumann

Preis: Museumseintritt

Donnerstag, 3. Februar 2022, 18.30 Uhr

Zur Sache!

Gespräch zwischen Kunst und Philosophie mit Prof. Dr. Bengt Beutler, Philosophische Gesellschaft in Bremen und Brigitte Heusinger, leitende Dramaturgin des Musiktheaters am Theater Bremen

Preis: Museumseintritt
Anmeldung: sekretariat@marcks.de

 

Sonntag, 6. Februar 2022, 12 Uhr

Öffentliche Führung zur Ausstellung: Elisabeth Wagner - hinten links ist Schimmer

Dieter Begemann

Preis: Museumseintritt

Dienstag, 8. Februar 2022, 12.30 bis 13.30 Uhr

Mittagszeichnen

vor den Skulpturen von Elisabeth Wagner
»Porträts« mit der Künstlerin Petra Fiebig
Ohne Anmeldung, Zeichenutensilien sind vorhanden.
Preis: 5 Euro plus Museumseintritt

Donnerstag, 10. Februar 2022, 17 Uhr

Öffentliche Führung zur Ausstellung: Elisabeth Wagner -hinten links ist Schimmer

Dr. Anette Naumann

Preis: Museumseintritt

Samstag, 12. Februar 2022, 15 bis 17 Uhr

"die kunst und ich" Kreatives Schreiben in der Ausstellung

„Elisabeth Wagner erschafft Werke, die uns seltsam vertraut vorkommen. Ihre Bildnisbüsten und ihre abstrakteren Skulpturen stacheln gleichermaßen unser Bildgedächtnis an – woran erinnern sie uns nur? Die Verfremdung verleiht Dingen des Alltags und Figuren der Kunstgeschichte ungesehene, neue Aspekte. Im Schreiben erkunden wir die Abstände zwischen Motiv und Material, zwischen Raum und Gegenwart. Vorkenntnisse braucht es nicht, nur Lust am Erkunden! Die Workshops haben unterschiedliche Schwerpunkte und können unabhängig voneinander besucht werden.“

Leiterin: Dr. Anette Naumann, Kunsthistorikerin und Poesiepädagogin

Preis: 30 Euro inklusive Museumeintritt
Anmeldung: sekretariat@marcks.de

 

Sonntag, 13. Februar 2022, 12 Uhr

Öffentliche Führung zur Ausstellung: Elisabeth Wagner - hinten links ist Schimmer

Dr. Anette Naumann

Preis: Museumseintritt

Sonntag, 13. Februar 2022, 16 Uhr

Finissage zur Ausstellung "Ornament und Skulptur"

Finissage zur Ausstellung »Ornament und Skulptur«
mit der Künstlerin Dorothea Prühl, Dr. Renate Luckner-Bien,
Burg Giebichenstein und Mirjam Verhey-Focke, Kustodin am Gerhard-Marcks-Haus

 

Öffnungszeiten

Dienstag und Mittwoch
Freitag – Sonntag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr

Kunstwerk des Monats

Wir stellen jeden Monat unter den Rubriken »Zuwachs«, »Mein Marcks«, »abgestaubt« ein Kunstwerk aus unserer Sammlung oder eine besondere »Leihgabe« vor.

// Januar, Gerhard Marcks

Eisbär
1966
Marmor
VG Bild-Kunst, Bonn 2021








Das Irrlicht. Peer Steppe

Im Portikus des Gerhard-Marcks-Hauses

// Rauminstallation von Peer Steppe

 

Regungslos liegt die Fliege auf dem Boden. Die Körperglieder sind nach oben gestreckt, teilweise ineinander verkreuzt – Kein Zucken. Die Quelle des großen Übels befindet sich im Zentrum der überdimensionierten Rauminstallation und begründet das tragische Schicksal des Insekts. Es handelt sich dabei um eine künstliche Lichtquelle – Eine Lampe. Dieses Bild beschreibt ein realitätsnahes Szenario, welches auf die fatalen Folgen der übermäßigen Nutzung von künstlichen Lichtquellen aufmerksam machen soll.

In seiner Installation thematisiert Peer Steppe das Massensterben in der Insektenwelt. Unterschiedliche Risikofaktoren wie Pestizide, Umweltgifte und die Lichtverschmutzung bei Nacht sind häufig der Auslöser für das große Insektensterben. Der Mond bietet den Insekten einen sicheren Hafen, denn das Licht dient zur Orientierung und lässt sie geradeaus fliegen. Künstliche Lichtquellen dagegen irritieren die Insekten und lassen sie im Kreis fliegen, bis zur kompletten Erschöpfung. Die Zahlen sprechen ebenfalls für sich, denn an einer Straßenlaterne sterben rund 150 Insekten pro Nacht und bei ca. 6,8 Millionen Straßenlaternen auf deutschen Straßen kommt man so pro Sommernacht auf eine erhebliche Summe toter Insekten.

Peer Steppe, Das Irrlicht, 2019, Sandstein, Basalt, Stuhlbeine (angekohlt)

Peer Steppe, Das Irrlicht, 2019, Sandstein, Basalt, Stuhlbeine (angekohlt)