Veranstaltungskalender

 

Veranstaltungskalender

Donnerstag, 1. Juni 2023, 18.30 Uhr

Entfällt! "In einem Bächlein helle ..." - Naturgeräusche als Lautmalerei

Wie klingen plätschernde Bächlein musikalisch? Kann man mit Tönen Wind oder gar Sturm malen? Die Bremer Sopranistin Julia Bachmann führt uns durch vielseitige »Sound-Effekte« in der Musik. Von rauschenden Winden, plätschernden Brünnlein, tosenden Stürmen und zwitschernden Vögeln. Genießen Sie feine Tonmalereien in Liedern von Schubert, Clara und Robert Schumann, Brahms, Debussy, Strauss.
Valeriya Myrosh, Klavier

Preis: 10 Euro

Dienstag, 6. Juni 2023, 10.30 Uhr

"Anders Sehen" - Bäume und Blätter

Erkundung der Ausstellung von Andrea Geile anhand von tast­ba-ren Kunstobjekten für Blinde, Sehbeeinträchtigte und Sehende.
Mit Rée de Smit und Cony Theis, EchoRaum Arts

Preis: 7 Euro, inklusive Museumseintritt
Anmeldung erforderlich: sekretariat@marcks.de,
Telefon: +49 421 98 97 52 13

 

Mittwoch, 14. Juni 2023, 13 bis 16 Uhr

Besuch mit Führung bei Arcelor-Mittal

Erleben Sie die Faszination der Stahlproduktion hautnah.

Preis: 5 Euro
Anmeldung: sekretariat@marcks.de, Telefon +49 421 98 97 52 0
Treffpunkt: ArcelorMittal (Foyer), Carl-Benz-Straße 30, 28237 Bremen

Donnerstag, 29. Juni 2023, 20 Uhr

Masterkonzert

Barockcello mit Azzurra Raneri
Mit einem Programm, das von Venedig bis zum österreichischen Hof, vom Barock bis zur Klassik reicht.

Preis: Eintritt frei

Öffnungszeiten

Dienstag und Mittwoch
Freitag – Sonntag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr

Kunstwerk des Monats

Wir stellen jeden Monat unter den Rubriken »Zuwachs«, »Mein Marcks«, »abgestaubt« ein Kunstwerk aus unserer Sammlung oder eine besondere »Leihgabe« vor.

// Pause










Gerhard Marcks: Drei Reisen nach Rom

 

// allewegenachrom

Alle Wege führen nach Rom …“: Geschichten über das Reisen, die Italiensehnsucht, Romaufenthalte von Künstlern und anderen Menschen, ihren Begegnungen und Erlebnissen – ein Storytelling-Projekt des AsKI!

Gerhard Marcks reiste zu Studienaufenthalten dreimal nach Rom in die Villa Massimo (1935, 1941, 1958). Diese Figurengruppe „Zwei Frauen“ aus dem Jahr 1935, die im Zusammenhang mit Marcks‘ ersten Aufenthalt in Rom entstand, erlaubte die Verdoppelung der schlanken Gewandfigur Gerhard Marcks formal den Raum zwischen den Frauen zu betonen und gleichzeitig ihre Zugewandheit zu thematisieren.

Dennoch zeigte sich der Bildhauer wenig rombegeistert während seines Stipendienaufenthalts in der Villa Massimo im Jahr 1935. In seinen Briefen äußerte er sich mit Verachtung über die antiken Bauten. Auch der zeitgenössischen faschistischen Monumentalplastik konnte Marcks nichts abgewinnen. Seine beißenden Kommentare zur ewigen Stadt und wovon er sich dennoch inspirieren ließ, erfahren Sie hier: https://aski.pageflow.io/marcks-rom#185835

Gerhard Marcks, Zwei Frauen, 1935, Bronze, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Gerhard Marcks, Zwei Frauen, 1935, Bronze, VG Bild-Kunst, Bonn 2022