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Gerhard MarcksWarum Gerhard Marcks in Bremen

Gerhard Marcks hat nie in Bremen gelebt. Trotzdem werden große Teile seines künstlerischen Nachlasses hier verwahrt. Erste Kontakte des Bildhauers zur Stadt ergaben sich in den frühen 1950er-Jahren über den damaligen Direktor der Kunsthalle, Günter Busch (1917–2009). Als Kenner der figürlichen Plastik schrieb er verschiedene Texte über Marcks und zeigte ihn 1951 in einer Wanderausstellung. Ungefähr in dieser Zeit stellte sich auch die Frage nach einem modernen, neuen Wahrzeichen für die Stadt. Marcks schuf daraufhin im Auftrag des damaligen Verkehrsvereins die berühmte Gruppe der „Stadtmusikanten“, die seit 1953 an der nordwestlichen Rathausseite steht. 1967 wurde Marcks von Radio Bremen mit der Figur des „Rufers“ (heute an der Schlachte) beauftragt. Und 1968 fand seine liegende Figur „Ägina“ in den Wallanalgen auf dem Theaterberg Aufstellung. Die Bindung an die Stadt wuchs. Als Marcks eine dauerhafte Bleibe für seine Werke suchte, fiel seine Wahl daher auf Bremen. 1969 wurde hier die Gerhard-Marcks-Stiftung gegründet und im Torhaus zwischen Theater und Kunsthalle untergebracht. Eröffnet wurde das Museum 1971.

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