Skizze

 

Leitbild

Das Leitbild des Gerhard-Marcks-Hauses verbindet die Verfassung der Gerhard-Marcks-Stiftung mit zentralen Gedanken unseres Namensgebers und der Geschichte des Museums bis heute.

Dabei orientieren wir uns selbstverständlich an den vom Deutschen Museumsbund / ICOM Deutschland 2006 formulierten „Standards für Museen“.

Unser Leitbild 2014-2020

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Wir wollen Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen.

Die Besonderheit des Museums ist sein Fokus auf das Medium der Bildhauerei. Andere Medien finden Berücksichtigung soweit sie Gerhard Marcks oder andere in der Sammlung vertretene Künstler betreffen. Die Spezialisierung auf Bildhauerei wird aber nicht fundamentalistisch ausgelegt. Andere Medien können in begründeten Fällen auch gezeigt werden.

Waldemar Otto, Sitzender Alter, 2008, Bronze, VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Gerhard-Marcks-Haus Leitbild
  • anregende, abwechslungsreiche Ausstellungen
  • kunsthistorische Forschung
  • Vermittlung
  • Gastfreundschaft

Ziel des Museumsteams

Das Ziel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums ist es, allen Besuchern den Zugang zur modernen und zeitgenössischen Bildhauerei zu erleichtern. Wir definieren diese Aufgabe für den Umgang mit unserem Publikum in drei Leitsätzen:

  1. Wir begeistern Besucher für Bildhauerei.
  2. Wir reden und schreiben verständlich und fundiert über Kunst.
  3. Wir schließen niemanden aus.

Wir verstehen unser Museum als einen Ort für besondere Erfahrungen. Wir wollen unseren Besuchern ein Ambiente bieten, in dem die Auseinandersetzung mit der Bildhauerei zu einem anregenden und angenehmen Erlebnis wird.

Seit der Gründung des Museums spielen Bildung und Vermittlung eine zentrale Rolle für das
Gerhard-Marcks-Haus. Dabei gilt die Überzeugung, dass über die praktische Auseinandersetzung mit
einem Medium Erkenntnisse für die Betrachtung gewonnen werden können.

Unabhängig von den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung vermittelt das Museum, dass Kunstwerke sehr unterschiedliche – prinzipiell gleichwertige – Erfahrungen ermöglichen. Besucher werden darin unterstützt selbst Position zu beziehen. Die Mitarbeiter und externen Dienstleister im Museum sind frei in der Gestaltung ihrer Vermittlungsangebote.

SAMMELN
Der Kern der Sammlung ist das Œuvre von Gerhard Marcks. Weitere Sammlungsbestände stärken die Position des Gerhard-Marcks-Hauses als Bildhauermuseum. Der Fokus liegt auf der figürlichen Tradition aus dem Umfeld des Namensgebers. Jede Sammlungserweiterung dient dazu, auch in der Zukunft das Werk von Gerhard Marcks und sein Umfeld bis in die Gegenwart hinein repräsentativ zeigen, vermitteln und verleihen zu können. Das Gerhard-Marcks-Haus hat ein großes Interesse daran, dass seine Sammlungsbestände auch außerhalb des Museums wahrgenommen werden können.

BEWAHREN
Die Mitarbeiter des Gerhard-Marcks-Hauses tragen dafür Sorge, dass die dem Museum anvertrauten
Kunstwerke in möglichst optimalen sicherheitstechnischen, klimatischen und lichttechnischen Verhältnissen aufbewahrt und präsentiert werden. Sofern der Schutz der Kunstwerke Folgen für die Besucher hat, kommunizieren die Mitarbeiter die Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen.

FORSCHEN
Wissenschaftliche Forschung ist wesentlich für die Museumsarbeit und spielt in der Außendarstellung des Museums eine große Rolle. Sie zeigt sich in den Ausstellungen und begleitenden Publikationen, in Werkverzeichnissen und in externen Publikationen der Wissenschaftler des Hauses. Die Wissenschaftler nehmen aktiv an wissenschaftlichen Debatten über die Geschichte und den Stand der modernen und zeitgenössischen Bildhauerei teil.

AUSSTELLEN
Wechselausstellungen und Sammlungspräsentationen dienen der Auseinandersetzung mit der modernen und zeitgenössischen Bildhauerei in ihrer gesamten Bandbreite. Dabei folgt die Wahl der
Künstler und Themen der Ausrichtung des Museums, mit dem Ziel anregende und abwechslungsreiche Ausstellungen zu zeigen. Das Museum vertritt einen transparenten auf kunsthistorischen Kenntnissen gründenden Qualitätsbegriff.

VERMITTELN
Vermittlung macht die Inhalte des Museums sichtbar. Sie findet auf unterschiedlichen Niveaus statt.
Dabei werden im Gerhard-Marcks-Haus nicht die Inhalte, sondern die Vermittlungskonzepte an die
jeweilige Zielgruppe angepasst. Bei der Erarbeitung von Vermittlungskonzepten arbeitet das Museum eng mit Pädagogen aus anderen Bereichen zusammen.