Schüler und Studenten

 

Schüler

Das vielfältige Schulprogramm eröffnet Kindern und Jugendlichen aller Bildungsschichten neue Perspektiven. Wir sind erstens ein besonderer Ort der synästhetischen Erfahrung und zweitens ein Ort, an dem Selbstvertrauen im Umgang mit dem Fremden und Unbekannten gelernt werden kann.

Lehrerbrief

Mit dem „Lehrerbrief“ informieren wir über unsere museumspädagogischen Angebote zu den Sonderausstellungen, die im Klassenverband durchgeführt werden können – differenziert nach Schulstufen und Schulformen. Die Themen sind vorgegeben, aber es besteht auch die Möglichkeit, Führungen auf Anfrage von Lehrern unterrichtsbezogen vorzubereiten.

Für Grundschulen: An bestimmten Plastiken von Gerhard Marcks kann den Kindern das haptische Erlebnis vermittelt werden. Verhüllende Tücher dienen dazu, bei anderen Plastiken von Gerhard Marcks die Formen und den Bildgegenstand zu ertasten.

Schulführungen sind auch in englischer Sprache möglich – nach dem Motto: Sprache im Museum erlernen!

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Kooperationen:

Skulptur sucht Schule

Kooperation mit Schulen in Bremen und Niedersachsen

Gefördert durch den Freundeskreis des Gerhard-Marcks-Hauses e. V.

Skulpturen bewegen sich aus dem Museum in die Stadtteile, Kinder und Jugendliche aus den Stadtteilen ins Museum! Das Gerhard-Marcks-Haus besitzt etwa 600 Bronzeplastiken, gleichzeitig gibt es in Bremen ein großes soziales Gefälle, so dass Kinder und Jugendliche aus bestimmten Stadtteilen nie in ein Museum kommen. Das Gerhard-Marcks-Haus stellt der Schule ein Kunstwerk zur Verfügung, es wird Teil des Umfelds der Schüler, die in einem nächsten Schritt sich inhaltlich und künstlerisch damit auseinandersetzen. Im Unterricht und im Atelier des Gerhard-Marcks-Hauses erarbeiten die Schüler ihre eigenen Kunstwerke. Die Ergebnisse werden im Museum für einen gewissen Zeitraum ausgestellt. Das Ziel ist: Kunst und Kultur als Selbstverständlichkeit für alle Gruppen und Schichten der Gesellschaft zu etablieren.

Zurzeit gibt es zwei Kooperationen:  mit der Albert-Einstein-Schule in Osterholz-Tenever. Dort befindet sich die Skulptur „Prometheus und der Zeus-Adler“, und mit der Gesamtschule Ost Bremen (GSO). Dort befinden sich die Figuren „Sitzender Alter“ und „Große Badende“ von Waldemar Grzimek.

Skulpturen bewegen sich aus dem Museum in die Stadtteile, Kinder und Jugendliche aus den Stadtteilen ins Museum! Das Gerhard-Marcks-Haus besitzt etwa 600 Bronzeplastiken, gleichzeitig gibt es in Bremen ein großes soziales Gefälle, so dass Kinder und Jugendliche aus bestimmten Stadtteilen nie in ein Museum kommen. Das Gerhard-Marcks-Haus stellt der Schule ein Kunstwerk zur Verfügung, es wird Teil des Umfelds der Schüler, die in einem nächsten Schritt sich inhaltlich und künstlerisch damit auseinandersetzen. Im Unterricht und im Atelier des Gerhard-Marcks-Hauses erarbeiten die Schüler ihre eigenen Kunstwerke. Die Ergebnisse werden im Museum für einen gewissen Zeitraum ausgestellt. Das Ziel ist: Kunst und Kultur als Selbstverständlichkeit für alle Gruppen und Schichten der Gesellschaft zu etablieren.

Zurzeit gibt es zwei Kooperationen:  mit der Albert-Einstein-Schule in Osterholz-Tenever. Dort befindet sich die Skulptur „Prometheus und der Zeus-Adler“, und mit der Gesamtschule Ost Bremen. Im Foyer stehen Figuren von Waldemar Grzimek und von Gerhard Marcks.

Die Schülerarbeiten der Albert-Einstein-Schule wurden vom 29. Juni bis 9. August in der Landesvertretung Bremen in Berlin im Rahmen der Ausstellung: „Gerhard Marcks – Skulptur sucht Schule“ ausgestellt.

 

Skulptur sucht Schule

Kultur vor Ort e. V. – Ein Partner im Stadtteil Bremen-Gröpelingen

In Zusammenarbeit von Kultur vor Ort e. V. in Bremen-Gröpelingen und dem Gerhard-Marcks-Haus entstehen im „Atelierhaus Roter Hahn“ und im „Quartierbildungszentrum (QBZ)“ seit gut 12 Jahren gemeinsame Ausstellungen und Aktionen, denn das Museum hat ein großes Interesse an kultureller Bildung aller gesellschaftlichen Schichten. Es ist die Idee, dass Kultur der Ort ist, wo grundsätzliche soziale Fähigkeiten gelernt werden können. In der Kooperation mit Kultur vor Ort e. V. hat das Gerhard-Marcks-Haus viel Erfahrung gesammelt, wie man die Haltung „Weiß nicht/Kann nicht/keine Ahnung“ von Schülern aus Gröpelingen, einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil, durchbrechen kann und das Selbstvertrauen der Jugendlichen stärken kann.

Atelierhaus roter Hahn

Kooperationen:

Das Gerhard-Marcks-Haus bietet mit Unterstützung der Stiftung Bremer Schuloffensive e. V. jedes Jahr ein umfangreiches museumspädagogisches  kostenfreies Programm für Schüler in Bremer Schulen für alle Jahrgangsstufen an.  Lediglich zu zahlen ist eine einmalige Materialkostenpauschale:  5 Euro bei Miniprojekten und 7 Euro bei Maxiprojekten pro Schüler. Hier die Angebote für das Schuljahr 2018/2019.

Primarstufe, Sek. I und Sek. II, Mini-Projekt (8 x 90 Minuten)

Vom Wesen der Bildhauerei, Leitung: Petra Fiebig, Künstlerin

Es geht um das Spiel mit den menschlichen Proportionen, es geht um die Erarbeitung der Dreidimensionalität und Volumen und es geht ausserdem darum, einer Figur einen bestimmten emotionalen Ausdruck ein zu hauchen. Anhand des Werkes von Henri Laurens lassen sich diese wesentliche Prinzipien der Bildhauerei besonders deutlich betrachten. In dieser Schuloffensive wollen wir durch die Betrachtung des Werkes von Henri Laurens und vor allem anhand zahlreicher eigener plastischer Übungen dem Wesen der Bildhauerei auf den Zahn fühlen.

Grundschule, Sek. I und Sek. II, Mini-Projekt (8 x 90 Minuten)

Figur in Bewegung oder der andere und ich, Leitung: Petra Fiebig, Künstlerin

Wir sehen überlebensgroße Skulpturen. Sie sind alle von dunkler Haut und tragen rabenfrohe Kleider. Die Skulpturen von Luise Kimme strahlen eine bunte Fröhlichkeit aus. Wir sehen die Figuren in merkwürdigen Haltungen und fragen uns wo kommen diese her? Tatsächlich sind fast alle in der Bewegung beobachtet und festgehalten worden. Wir geraten in einen lebendige, tanzende Gesellschaft. Was braucht eine Figur damit sie in Bewegung erscheint? Wie kann ich diesen Eindruck unterstützen? Wir wollen gemeinsame eine Figurengruppe erarbeiten.

 

Sek. I und Sek. II,  Mini-Projekt (8 x 90 Minuten) oder Maxi-Projekt (10 x 90 Minuten)

Menschenbilder, Konzepion und Durchführung: Maja Pohlan, Museumspädagogin

Was ist der Mensch? Was macht ihn aus? Was treibt ihn an? Fragen, die Menschen seit Jahrtausenden bewegen und immer neue Antworten suchen lassen.
In diesem Projekt gehen wir auf Entdeckungsreise durch die erstaunliche Geschichte der Kunst und den Wandel des Menschenbildes.  Seit der Antike haben Bildhauer den Menschen auf vielfältigste Weise dargestellt: idealisiert oder mit individuellen Zügen, keusch verhüllt oder erotisierend formbetont, mit verhaltenem Ausdruck oder ausdrucksvoller Mimik und Gestik. In ihren Themen spiegeln die plastischen Meisterwerke die religiösen, politischen und ästhetischen Auffassungen ihrer Zeit wider.

Der menschliche Körper als kleinste soziale Einheit, als Repräsentant von Ideen, Wünschen, Sehnsüchten, Personen und Kulturen ist bis heute ein bevorzugtes Objekt für Künstler, um das Wesen des Menschen und die Bedingungen des Menschseins immer wieder auszuloten. Wir werden zahlreiche Skulpturen betrachten und dabei entdecken, wie unterschiedlich Künstler mit dem Menschenbild umgehen.  Neben der großen Gerhard-Marcks-Sammlung des Museums bieten uns im Verlauf des Projekts vielseitige Sonderausstellungen des Hauses Einblicke in die vielfältige Formensprache der Künstler und ihrem besonderen Umgang mit unterschiedlichen Materialien.

Die Ausstellungen:
24. Juni bis 16. September 2018 Wolfgang Friedrich; 30. September bis 13. Januar 2019 Henri Laurens; 27.Januar bis 14. April 2019 Luise Klimme; 5. Mai bis 28. Juli 2019 Bildhauerinnen in Deutschland

Primarstufe, Sek. I und Sek. II, Mini-Projekt (8 x 90 Minuten) oder Maxi-Projekt (10 x 90 Minuten)

Porträtmalerei,  Konzeption und Durchführung: Maja Pohlan, Museumspädagogin

Im Rahmen dieses Projektes bekommen die Schüler einen Einblick in die Porträtmalerei, lernen Grundbegriffe von Plastik, unterschiedliche Materialien, wie auch die verschiedenen Techniken, in denen Skulpturen und Objekte hergestellt werden, kennen. Zur Vertiefung und Ergänzung der am Kunstwerk gemachten Erfahrungen, setzen die Schüler diese in der Werkstatt selber praktisch bildnerisch um.

Da wir im Verlauf des Projektes auf die jeweilige Altersstufe der Schüler und die aktuellen Ausstellungen im Hause reagieren möchten, sind folgenden einzelnen Programmpunkte variabel.

Projektthemen:
I. Helden und Heldinnen aus Bronze
Griechische Mythologie
II. Punkt, Punkt, Komma, Strich
Das Porträt
III. Das bin ich!
Selbstbildnis
IV. Helden aus Marmor
Begegnung mit der Figur
V. Skulptur mit Gefühl –
Ausdruck und Gestik
VI. Werfen, winken, wandern
Körper in Aktion
VII. Auf dem Sockel
Lebendige Skulpturen
VIII. Männlich – weiblich
Torso
IX. Oval? Ei? Kopf!
Vereinfachung mit geometrischen Figuren
X. Kreuz-, Quer- und Längslinien

Information: Bettina Berg

Telefon:+49 (0) 421 98 97 52-24

E-Mail: berg@marcks.de

www.museeninbremen.de

www.museeninbremen.de
Die Internetseite Bildung und Vermittlung bietet Ihnen eine komplette Übersicht über museale Bildungsangebote in Bremen für Kindergärten und Schulen aller Jahrgangsstufen. Sie können sich sowohl auf den jeweiligen Museumsseiten informieren, als auch ihr Wunschthema eingeben.

Projektangebote

 

Anlässlich der Ausstellung „Luise Kimme – Angepasste Dinge sieht man genug“ (27. Januar bis 21. April 2019) bieten wir Ihren Schülern unterschiedliche praktische Arbeitsmöglichkeiten durch unser museumspädagogisches Team an.

Primarstufe, Sek. I und Sek. II, Leitung: Mara Ryser

 

Musterhaft exotisch

Die Modeschöpfer haben sich entschieden! Egal ob floral, grafisch, abstrakt, kitschig oder tierisch: Muster in allen Farben gehören zu den Sommertrends 2019. Bunt, dekorativ und mit vielen Mustern und Ornamenten so bemalte auch Luise Kimme ihre Figuren und Reliefs. Wir lassen uns in der Ausstellung von den exotischen Mustern aus der Karibik inspirieren und werden selber zum Trendsetter. Im Atelier entwerfen wir eigene Muster, die wir als Relief in Holzplatten schnitzen. Dadurch beginnen die Muster zu leben.

Sek. I und Sek. II, Leitung: Mara Ryser

 

Aus der Reihe tanzen

Die pure Lebensfreude ist in den Figuren von Luise Kimme förmlich spürbar. Die deutsche Künstlerin passt sich nicht an, viel lieber tanzt sie aus der Reihe und macht das, was ihr Spaß macht. Begeistert für die farbenfrohe Kunst der Karibik tanzen viele Ihrer Figuren landestypische Tänze. In der Ausstellung untersuchen wir diese dynamischen Bewegungen und überlegen uns wie wir uns beim Tanzen bewegen. Welche Tänze kennen wir? Was sind typische Tanzbewegungen? Diese Fragen versuchen wir im Museumsatelier mit buntem Modellierwachs zu beantworten und formen eigene Figuren. Vielleicht eine Balletttänzerin? Oder einen Breakdancer?

Primarstufe,  Sek. I und Sek. II, Leitung: Maja Pohlan

 

Bunt und bewegt!

Hier wird es bunt und bewegt! In unserem Museumsatelier werden die Schüler und Schülerinnen aus kleinen Holzgliederpuppen ungewöhnlichste Tanzfiguren gestalten. Ballerina, Hip Hopper, Dabke Dancer oder Freestyler- die Holzfiguren werden in Form gebracht und schließlich durch Farbe und Muster ihre ganz eigene Identität erhalten. Anregungen dazu holen wir uns bei den Holzskulpturen von Luise Kimme. Bei einem Ausstellungsrundgang können die Schüler die besondere figürliche Formensprache der Künstlerin entdecken und sich für eine eigene bewegte Figur inspirieren lassen.

Primarstufe, Sek. I und Sek. II, Leitung: Petra Fiebig

 

Bewegung in der Kunst

Die Figuren der Künstlerin Luise Kimme bestechen durch ihre Fröhlichkeit und eine ansteckende Dynamik. Wie hat die Künstlerin ihren Figuren diesen Ausdruck verliehen? Wieso sind sie so bunt? Woher kommen ihre Formen? Und was machen die da eigentlich? In der Ausstellung werden wir sehen, hören und mitreden. Im Museumsatelier habt Ihr dann die Möglichkeit mit Ton das Erfahrene an einer eigenen Figur auszuprobieren.

 

Studenten

Das Gerhard-Marcks-Haus bietet Studentengruppen unterschiedlicher Fachrichtungen Führungen zu den Sammlungen und Ausstellungen an. Individuelle Schwerpunktsetzungen sind möglich. Zum Beispiel erarbeiteten wir im Jahr 2015 gemeinsam mit Studenten des Studiengangs Kunst- und Kulturvermittlung der Universität Bremen die Ausstellung „urban myth. Geschichten zu Orpheus“. Im Jahr 2017 beschäftigen sich die Studenten mit dem Bildhauer Michael Kienzer und seiner besonderen Kunst zwischen Bildhauerei und Installation. Sie entwickelten ein assoziatives Begleitbuch zum Ausstellungsrundgang.  Im Jahr 2018 geht es um ein Projekt zum Thema „Kunst im öffentlichen Raum“.
Haben Sie Interesse, bitte rufen Sie uns an: Telefon: +49 421 98 97 52-0.

Für Studenten staatlich anerkannter Hoch- und Fachhochschulen bieten wir für 15,- Euro pro Jahr eine Mitgliedschaft an.

Haben Sie Interesse, bitte rufen Sie uns an:
Telefon: +49 421 98 97 52-0