Schüler und Studenten
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Zurzeit finden keine Schulangebote statt.

 

Schüler

Das vielfältige Schulprogramm eröffnet Kindern und Jugendlichen aller Bildungsschichten neue Perspektiven. Wir sind erstens ein besonderer Ort der synästhetischen Erfahrung und zweitens ein Ort, an dem Selbstvertrauen im Umgang mit dem Fremden und Unbekannten gelernt werden kann.

Lehrerbrief

Mit dem „Lehrerbrief“ informieren wir über unsere museumspädagogischen Angebote zu den Sonderausstellungen, die im Klassenverband durchgeführt werden können – differenziert nach Schulstufen und Schulformen. Die Themen sind vorgegeben, aber es besteht auch die Möglichkeit, Führungen auf Anfrage von Lehrern unterrichtsbezogen vorzubereiten.

Für Grundschulen: An bestimmten Plastiken von Gerhard Marcks kann den Kindern das haptische Erlebnis vermittelt werden. Verhüllende Tücher dienen dazu, bei anderen Plastiken von Gerhard Marcks die Formen und den Bildgegenstand zu ertasten.

Schulführungen sind auch in englischer Sprache möglich – nach dem Motto: Sprache im Museum erlernen!

Jetzt Lehrerbrief herunterladen

Kooperationen:

Skulptur sucht Schule

Kooperation mit Schulen in Bremen und Niedersachsen

Gefördert durch den Freundeskreis des Gerhard-Marcks-Hauses e. V.

Skulpturen bewegen sich aus dem Museum in die Stadtteile, Kinder und Jugendliche aus den Stadtteilen ins Museum! Das Gerhard-Marcks-Haus besitzt etwa 600 Bronzeplastiken, gleichzeitig gibt es in Bremen ein großes soziales Gefälle, so dass Kinder und Jugendliche aus bestimmten Stadtteilen nie in ein Museum kommen. Das Gerhard-Marcks-Haus stellt der Schule ein Kunstwerk zur Verfügung, es wird Teil des Umfelds der Schüler, die in einem nächsten Schritt sich inhaltlich und künstlerisch damit auseinandersetzen. Im Unterricht und im Atelier des Gerhard-Marcks-Hauses erarbeiten die Schüler ihre eigenen Kunstwerke. Die Ergebnisse werden im Museum für einen gewissen Zeitraum ausgestellt. Das Ziel ist: Kunst und Kultur als Selbstverständlichkeit für alle Gruppen und Schichten der Gesellschaft zu etablieren.

Zurzeit gibt es zwei Kooperationen:  mit der Albert-Einstein-Schule in Osterholz-Tenever. Dort befindet sich die Skulptur „Prometheus und der Zeus-Adler“, und mit der Gesamtschule Ost Bremen (GSO). Dort befinden sich die Figuren „Sitzender Alter“ und „Große Badende“ von Waldemar Grzimek.

Skulpturen bewegen sich aus dem Museum in die Stadtteile, Kinder und Jugendliche aus den Stadtteilen ins Museum! Das Gerhard-Marcks-Haus besitzt etwa 600 Bronzeplastiken, gleichzeitig gibt es in Bremen ein großes soziales Gefälle, so dass Kinder und Jugendliche aus bestimmten Stadtteilen nie in ein Museum kommen. Das Gerhard-Marcks-Haus stellt der Schule ein Kunstwerk zur Verfügung, es wird Teil des Umfelds der Schüler, die in einem nächsten Schritt sich inhaltlich und künstlerisch damit auseinandersetzen. Im Unterricht und im Atelier des Gerhard-Marcks-Hauses erarbeiten die Schüler ihre eigenen Kunstwerke. Die Ergebnisse werden im Museum für einen gewissen Zeitraum ausgestellt. Das Ziel ist: Kunst und Kultur als Selbstverständlichkeit für alle Gruppen und Schichten der Gesellschaft zu etablieren.

Zurzeit gibt es zwei Kooperationen:  mit der Albert-Einstein-Schule in Osterholz-Tenever. Dort befindet sich die Skulptur „Prometheus und der Zeus-Adler“, und mit der Gesamtschule Ost Bremen. Im Foyer stehen Figuren von Waldemar Grzimek und von Gerhard Marcks.

Die Schülerarbeiten der Albert-Einstein-Schule wurden vom 29. Juni bis 9. August in der Landesvertretung Bremen in Berlin im Rahmen der Ausstellung: „Gerhard Marcks – Skulptur sucht Schule“ ausgestellt.

 

Skulptur sucht Schule

Kultur vor Ort e. V. – Ein Partner im Stadtteil Bremen-Gröpelingen

 

In Zusammenarbeit von Kultur vor Ort e. V. in Bremen-Gröpelingen und dem Gerhard-Marcks-Haus entstehen im „Atelierhaus Roter Hahn“ und im „Quartierbildungszentrum (QBZ)“ seit gut 12 Jahren gemeinsame Ausstellungen und Aktionen, denn das Museum hat ein großes Interesse an kultureller Bildung aller gesellschaftlichen Schichten. Es ist die Idee, dass Kultur der Ort ist, wo grundsätzliche soziale Fähigkeiten gelernt werden können. In der Kooperation mit Kultur vor Ort e. V. hat das Gerhard-Marcks-Haus viel Erfahrung gesammelt, wie man die Haltung „Weiß nicht/Kann nicht/keine Ahnung“ von Schülern aus Gröpelingen, einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil, durchbrechen kann und das Selbstvertrauen der Jugendlichen stärken kann.

Atelierhaus roter Hahn

Kooperationen:

Das Gerhard-Marcks-Haus bietet mit Unterstützung der Stiftung Bremer Schuloffensive e. V. jedes Jahr ein umfangreiches museumspädagogisches  kostenfreies Programm für Schüler in Bremer Schulen für alle Jahrgangsstufen an.  Lediglich zu zahlen ist eine einmalige Materialkostenpauschale:  5 Euro bei Miniprojekten und 7 Euro bei Maxiprojekten pro Schüler. Hier die Angebote für das Schuljahr 2020/21

Sek. II, Mini- und Maxiprojekte, Leitung: Leonie Rangnick, Kunstpädagogin

Man is an Animal
Stühle mit Haltung
Tela

 

Museum ist Langeweile? Nein! Im Gerhard-Marcks-Haus wird’s spannend. Ab November 2020 eröffnen die drei Ausstellungen Elisabeth Frink »Man is an Animal», Stefan Tümpel »Stühle mit Haltung» und Suse Itzel und Gesa Lange »Tela». Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wollen wir das Museum erkunden und selber künstlerisch aktiv werden. In Absprache mit den Lehrern und Lehrerinnen können die drei laufenden Ausstellungen besucht und unter die Lupe genommen werden. Dazu werden wir uns aus verschiedenen Perspektiven mit den Künstlern und Künstlerinnen und ihren Werken auseinandersetzen und auch ganz praktisch zu ihnen arbeiten, mit Papier, Schere und Stift, Pappe, Draht und Ton, schreibend, dichtend, performativ.

Wir setzen uns ästhetisch und inhaltlich mit den Ausstellungsstücken auseinander, beschäftigen uns mit ihren Entstehungshintergründen und beleuchten Thematiken, auf die sie uns stoßen. In der Auseinandersetzung sollen Objekte und Bilder entstehen, die Bezug zu den Werken nehmen, sie kommentieren, konterkarieren, Bedeutungsebenen verstärken, abschwächen oder neue hinzufügen. So setzen wir Fußnoten zu dem Gesehenen und Erlebten und treten auf intensive Weise in Dialog mit den Künstlern und Künstlerinnen und ihren Werken. Auf Wunsch können die Themenschwerpunkte auch in Absprache mit den Lehrern und Lehrerinnen gesetzt werden.

Ausstellungen:

Elisabeth Frink – »Man is an Animal«
Die Ausstellung »Elisabeth Frink« konzentriert sich auf ihre Darstellungen von Männern, die sie mit körperlicher Attraktivität verband, aber gleichzeitig auch als Träger einer von Macht gesteuerten, brutalen und zerstörerischen Kraft betrachtete. Die zeitpolitischen Geschehnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit, deren Zeuge die Bildhauerin war, gaben ihr dafür Impulse. Ihre Skulpturen besitzen Wucht und eine enorme Präsenz im Raum. Um diese Wirkung zu erreichen, setzte sie gezielt Masse, Volumen, plastische Kontraste und die Figur ein.

Stefan Tümpel – »Stühle mit Haltung«
Der Künstler Stefan Tümpel schuf Entwürfe für Stühle, auf denen man nicht sitzen kann, aber sie zeigen, dass diese Stühle ganz andere Botschaften in sich tragen. Sie agieren im Raum und daraus entwickelte Tümpel sogenannte »Ikonen« mit eigenwilligem Charakter. Es entsteht eine Art Körpersprache der Stühle, die Assoziationen zu menschlichen Erfahrungen in der Kommunikation und im Miteinander erzeugen. Seine Stühle stehen oftmals für eine unbequeme, unangenehme und unsichere Situation, wie zum Beispiel während der Finanzkrise oder heute in der Corona-Pandemie.

Suse Itzel und Gesa Lange – »Tela«
Der Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses wird sich in einen Denkraum zur Architektur verwandeln. Dazu haben die Künstlerinnen Suse Itzel und Gesa Lange eine Rauminstallation geschaffen, deren Wandflächen und Bauteile ein neues Raumgefüge schaffen. Ausgehend von Raumvolumen und Innenform des Gebäudes werden die beiden eine Stahlkonstruktion als Raum im Raum bauen.

Organisation in Coronazeiten:
Die Vorsorgemaßnahmen für den Infektionsschutz umfassen eine Besucherbegrenzung auf 20 Besucher gleichzeitig im Museum. Im Haus gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Nachdem Kohorten-Prinzip können Schulklassen mit bis zu maximal 20 Personen kommen. Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern in den Ausstellungsräumen, bei maximaler Personenzahl schließt das Museum gegebenenfalls für die Zeit des Aufenthalts der Schulklasse für die Besucher. Wir öffnen das Museum für Sie bereits ab 9 Uhr. In Absprache kann in geteilten Gruppen gearbeitet werden
Beginn: 1. und 2. Halbjahr
Schüleranzahl: max. 20 Personen
Zeit: Mo-Fr. 9 bis 16 Uhr
Miniprojekt: 720 Minuten
Maxiprojekt: 900 Minuten
Die Anzahl der Termine ist flexibel, bitte telefonisch abklären, Telefon: 0421 98 97 52 0
Möglichkeiten: Miniprojekt: 6 x 120 Minuten oder 4 x 180 Minuten
Maxiprojekt: 7 x 120 Minuten + 1 x 60 Minuten

 

Primarstufe und Sek. I. Mini- und Maxiprojekte, Leitung: Leonie Rangnick, Kunstpädagogin

Man is an Animal
Stühle mit Haltung
Tela

 

Museum ist Langeweile? Nein! Im Gerhard-Marcks-Haus wird’s spannend. Ab November 2020 eröffnen die drei Ausstellungen Elisabeth Frink »Man is an Animal», Stefan Tümpel »Stühle mit Haltung» und Suse Itzel und Gesa Lange »Tela». Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wollen wir das Museum erkunden und selber künstlerisch aktiv werden. In Absprache mit den Lehrern und Lehrerinnen können die drei laufenden Ausstellungen besucht und unter die Lupe genommen werden. Dazu werden wir uns aus verschiedenen Perspektiven mit den Künstlern und Künstlerinnen und ihren Werken auseinandersetzen und auch ganz praktisch zu ihnen arbeiten, mit Papier, Schere und Stift, Pappe, Draht und Ton, schreibend, dichtend, performativ.

Wieviel wiegt eine große Bronzestatur? Welches Haustier würde am besten zu der Männerfigur dort drüben passen? Wieso ist dieser Stuhl so krumm und wie würde ein völlig unbrauchbarer Tisch aussehen? Spielerisch wollen wir uns mit den Ausstellungsstücken auseinandersetzen. Mit kleinen dynamischen Übungen sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, einen eigenen Bezug zu den ausgestellten Werken herzustellen. Sie lernen, über das Gesehene zu sprechen und werden auch selber künstlerisch aktiv. Über die Kurszeit hinweg sollen eigene Werke entstehen, die in einer Abschlusspräsentation gezeigt werden.

Ausstellungen:

Elisabeth Frink – »Man is an Animal«
Die Ausstellung »Elisabeth Frink« konzentriert sich auf ihre Darstellungen von Männern, die sie mit körperlicher Attraktivität verband, aber gleichzeitig auch als Träger einer von Macht gesteuerten, brutalen und zerstörerischen Kraft betrachtete. Die zeitpolitischen Geschehnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit, deren Zeuge die Bildhauerin war, gaben ihr dafür Impulse. Ihre Skulpturen besitzen Wucht und eine enorme Präsenz im Raum. Um diese Wirkung zu erreichen, setzte sie gezielt Masse, Volumen, plastische Kontraste und die Figur ein.

Stefan Tümpel – »Stühle mit Haltung«
Der Künstler Stefan Tümpel schuf Entwürfe für Stühle, auf denen man nicht sitzen kann, aber sie zeigen, dass diese Stühle ganz andere Botschaften in sich tragen. Sie agieren im Raum und daraus entwickelte Tümpel sogenannte »Ikonen« mit eigenwilligem Charakter. Es entsteht eine Art Körpersprache der Stühle, die Assoziationen zu menschlichen Erfahrungen in der Kommunikation und im Miteinander erzeugen. Seine Stühle stehen oftmals für eine unbequeme, unangenehme und unsichere Situation, wie zum Beispiel während der Finanzkrise oder heute in der Corona-Pandemie.

Suse Itzel und Gesa Lange – »Tela«
Der Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses wird sich in einen Denkraum zur Architektur verwandeln. Dazu haben die Künstlerinnen Suse Itzel und Gesa Lange eine Rauminstallation geschaffen, deren Wandflächen und Bauteile ein neues Raumgefüge schaffen. Ausgehend von Raumvolumen und Innenform des Gebäudes werden die beiden eine Stahlkonstruktion als Raum im Raum bauen.

Organisation in Coronazeiten:
Die Vorsorgemaßnahmen für den Infektionsschutz umfassen eine Besucherbegrenzung auf 20 Besucher gleichzeitig im Museum. Im Haus gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Nachdem Kohorten-Prinzip können Schulklassen mit bis zu maximal 20 Personen kommen. Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern in den Ausstellungsräumen, bei maximaler Personenzahl schließt das Museum gegebenenfalls für die Zeit des Aufenthalts der Schulklasse für die Besucher. Wir öffnen das Museum für Sie bereits ab 9 Uhr. In Absprache kann in geteilten Gruppen gearbeitet werden
Beginn: 1. und 2. Halbjahr
Schüleranzahl: max. 20 Personen
Zeit: Mo-Fr. 9 bis 16 Uhr
Miniprojekt: 720 Minuten
Maxiprojekt: 900 Minuten
Die Anzahl der Termine ist flexibel, bitte telefonisch abklären, Telefon: 0421 98 97 52 0
Möglichkeiten: Miniprojekt: 6 x 120 Minuten oder 4 x 180 Minuten
Maxiprojekt: 7 x 120 Minuten + 1 x 60 Minuten

 

Sek. II: Mini -und Maxiprojekte, Leitung: Malea Frinkmann, Kunstpädagogin

Man is an Animal

 

Im Gerhard-Marcks-Haus wird ab dem 1. November 2020 (bis zum 7. März 2021) eine Ausstellung der britischen Künstlerin Elisabeth Frink zu sehen sein. Die in Europa weitestgehend unbekannte Bildhauerin befasste sich in ihren Arbeiten mit tierischen und auch menschlichen Körpern. Ihren Fokus legte sie jedoch seit den 60er-Jahren überwiegend auf den menschlichen sowie männlichen Körper. Dieser Fokus wird auch der Ausstellung zugrunde liegen, sodass lebensgroße Plastiken und teilweise überdimensionale Büsten aus ihrem Œuvre präsentiert werden. Ausgehend von der Ausstellung wird es ein Projektangebot für Schulen geben, welches sich innerhalb mehrerer Termine intensiv mit der Künstlerin und ihren Werken befassen wird. Gemeinsam wollen wir uns die Arbeitsweisen und Werke von Elisabeth Frink erschließen sowie wir unseren eigenen Körper kreativ in einen Dialog mit den Plastiken bringen wollen. Mithilfe von künstlerischen Prozessen sollen ästhetische Räume geschaffen werden, welche wir als Gruppe gemeinsam erforschen und erarbeiten. Das Projekt selbst wird aus drei Themenblöcken bestehen – Körper, Gestik und Mimik und Bewegung.

Einstiegssitzung:
In einer ersten Sitzung soll zunächst ein Überblick über die Thematik, die ausgestellten Arbeiten und die Ausstellung als Gesamtwerk gegeben werden. Dabei erforschen wir gemeinsam oder in Kleingruppen alle Ausstellungsräume und Objekte sowie das Museum als Institution. Hierbei soll der theoretische Input über die Künstlerin, ihre Themenfelder und das Arbeiten mit Bronze als Material im Vordergrund stehen. Abschließend wollen wir kreative Schreibübungen vor den Originalen durchführen.

Themenblock Körper:
Mithilfe der lebensgroßen Plastiken möchten wir uns künstlerisch mit dem eigenen Körper beschäftigen. Durch theoretischen Input zu Anatomie und Proportionen wollen wir uns dem Aktzeichnen annähern und Zeichenstudien zu den Werken und unseren eigenen Körpern erarbeiten.

Themenblock Mimik und Gestik:
Der zweite Themenblock wird sich mit den verschiedenen Büsten auseinandersetzen und die Ästhetik der Mimik und Gestik sowie die emotionale Ausdrucksebene unseres Gesichts erforschen. Auch in dieser Sitzung wird es zunächst theoretischen Input zum Thema Porträt geben. Danach probieren wir verschiedene Techniken des Porträtierens aus. Auch sollen pantomimische Dialoge entstehen.

Themenblock Bewegung:
Der letzte Themenblock befasst sich mit der Bewegung selbst. Wir begeben uns in verschiedene Posen und schauen uns ihre Wirkung im Raum an. Den emotionalen Ausdruck verschiedener Körperhaltungen wollen wir anschließend kreativ festhalten. Diesbezüglich soll es ein offenes Angebot geben, sodass beispielsweise Modelle aus Draht, Zeichnungen, Dialoge oder Erzählungen entstehen können.

Organisation in Coronazeiten:
Die Vorsorgemaßnahmen für den Infektionsschutz umfassen eine Besucherbegrenzung auf 20 Besucher gleichzeitig im Museum. Im Haus gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Nachdem Kohorten-Prinzip können Schulklassen mit bis zu maximal 20 Personen kommen. Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern in den Ausstellungsräumen, bei maximaler Personenzahl schließt das Museum gegebenenfalls für die Zeit des Aufenthalts der Schulklasse für die Besucher. Wir öffnen das Museum für Sie bereits ab 9 Uhr. In Absprache kann in geteilten Gruppen gearbeitet werden.
Beginn: 1. und 2. Halbjahr
Schüleranzahl: max. 20 Personen
Zeit: Mo-Fr. 9 bis 16 Uhr
Miniprojekt: 720 Minuten
Maxiprojekt: 900 Minuten
Die Anzahl der Termine ist flexibel, bitte telefonisch abklären, Telefon: 0421 98 97 52 0
Möglichkeiten: Miniprojekt: 6 x 120 Minuten oder 4 x 180 Minuten
Maxiprojekt: 7 x 120 Minuten + 1 x 60 Minuten

Primarstufe und Sek. I: Mini -und Maxiprojekte, Leitung: Malea Frinkmann, Kunstpädagogin

Man is an Animal

 

Im Gerhard-Marcks-Haus wird ab dem 1. November 2020 (bis zum 7. März 2021) eine Ausstellung der britischen Künstlerin Elisabeth Frink zu sehen sein. Die in Europa weitestgehend unbekannte Bildhauerin befasste sich in ihren Arbeiten mit tierischen und auch menschlichen Körpern. Ihren Fokus legte sie jedoch seit den 60er-Jahren überwiegend auf den menschlichen sowie männlichen Körper. Dieser Fokus wird auch der Ausstellung zugrunde liegen, sodass lebensgroße Plastiken und teilweise überdimensionale Büsten aus ihrem Œuvre präsentiert werden. Ausgehend von der Ausstellung wird es ein Projektangebot für Schulen geben, welches sich innerhalb mehrerer Termine intensiv mit der Künstlerin und ihren Werken befassen wird. Gemeinsam wollen wir uns die Arbeitsweisen und Werke von Elisabeth Frink erschließen sowie wir unseren eigenen Körper kreativ in einen Dialog mit den Plastiken bringen wollen. Mithilfe von künstlerischen Prozessen sollen ästhetische Räume geschaffen werden, welche wir als Gruppe gemeinsam erforschen und erarbeiten. Das Projekt selbst wird aus drei Themenblöcken bestehen – Körper, Gestik und Mimik und Bewegung.

Einstiegssitzung:
In einer ersten Sitzung soll zunächst ein Überblick über die Thematik, die ausgestellten Arbeiten und die Ausstellung als Gesamtwerk gegeben werden. Dabei erforschen wir gemeinsam alle Ausstellungsräume und Objekte sowie das Museum als Institution. Hierbei gehen wir spielerisch durch die Räume und arbeiten mit Bewegungen sowie Gestik und Mimik, indem wir diverse Werke nachstellen. Die Sitzung soll mit einer kreativen Arbeit, in Form von Basteln oder Malen, vor den Originalen abgeschlossen werden.

Themenblock Körper:
Mithilfe der lebensgroßen Plastiken möchten wir uns künstlerisch mit dem eigenen Körper und seiner Präsenz im Raum beschäftigen. Durch pantomimische Spiele und das Abzeichnen und Gestalten verschiedener Körperteile schauen wir uns die menschliche Anatomie ganz genau an.

Themenblock Mimik und Gestik:
Der zweite Themenblock wird sich mit den verschiedenen Büsten auseinandersetzen und die Ästhetik der Mimik und Gestik sowie die emotionale Ausdrucksebene unseres Gesichts erforschen. In dieser Sitzung untersuchen wir Grimassen und gestalten eigene Masken, um anhand dieser eine Geschichte oder vielleicht sogar ein kurzes Theaterstück zu entwickeln.

Themenblock Bewegung:
Der letzte Themenblock befasst sich mit der Bewegung selbst. Wie bewegt sich unser Körper? Was können wir alles bewegen und wie funktioniert das überhaupt? Zudem möchten wir uns die emotionale Ausdrucksebene von verschiedenen Körperhaltungen anschauen, indem wir uns in Pose werfen, Geschichten erfinden und uns abschließend selbst in Lebensgröße festhalten.

Organisation in Coronazeiten:
Die Vorsorgemaßnahmen für den Infektionsschutz umfassen eine Besucherbegrenzung auf 20 Besucher gleichzeitig im Museum. Im Haus gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Nachdem Kohorten-Prinzip können Schulklassen mit bis zu maximal 20 Personen kommen. Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern in den Ausstellungsräumen, bei maximaler Personenzahl schließt das Museum gegebenenfalls für die Zeit des Aufenthalts der Schulklasse für die Besucher. Wir öffnen das Museum für Sie bereits ab 9 Uhr. In Absprache kann in geteilten Gruppen gearbeitet werden.
Beginn: 1. und 2. Halbjahr
Schüleranzahl: max. 20 Personen
Zeit: Mo-Fr. 9 bis 16 Uhr
Miniprojekt: 720 Minuten
Maxiprojekt: 900 Minuten
Die Anzahl der Termine ist flexibel, bitte telefonisch abklären, Telefon: 0421 98 97 52 0
Möglichkeiten: Miniprojekt: 6 x 120 Minuten oder 4 x 180 Minuten
Maxiprojekt: 7 x 120 Minuten + 1 x 60 Minuten

Sek. I und Sek. II, Mini- und Maxi-Projekt

 

Die organische Form in der Bildhauerkunst und der Produktgestaltung,  Leitung: Jens Bommert
Eine Kooperation zwischen dem Gerhard-Marcks-Haus und der Wilhelm Wagenfeld Stiftung

In unserem Kooperationsprojekt “Die organische Form“ stellen wir ein Stilphänomen in den Mittelpunkt, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde und das künstlerische Schaffen teilweise bis heute beeinflusst. Interessanterweise hat sich die organische Formsprache sowohl in den freien als auch in den angewandten Künsten durchgesetzt und dabei immer wieder gegenseitig beeinflusst. In dem Projekt sollen die einzelnen Merkmale der organischen Form an konkreten Beispielen erkundet werden. Hierbei ist der Umgang mit Originalen aus den Sammlungen der beiden Institutionen ein zentraler Baustein.

Die Schulklassen können Zeichnungen und Studien vor Skulpturen und Plastiken fertigen und werden so eingeladen, die Bildhauerkunst in ihrer Dreidimensionalität wahrzunehmen. Welche Formen und Materialien haben die Künstler und Gestalter inspiriert und wie lässt sich das organisch Geformte eigentlich beschreiben? In einem zweiten Schritt sollen die Ergebnisse vor dem Hintergrund allgemeiner Themen diskutiert werden. Mit den schwellenden Formen und geschwungenen Umrisslinien reagieren die Bildhauer auf eine als technisch und künstlich empfunden Umwelt und setzen dagegen auf das Ideal der ganzheitlichen Natur. Die biomorphen Formen geben vielen Künstlern auch die Möglichkeit, sich von einer figürlichen Auffassung zu lösen und eine abstrakte Formsprache zu entwickeln.

In der modernen Produktgestaltung finden zeitgleich ganz ähnliche Entwicklungen statt. Anhand von ausgewählten Objekten aus der eigenen Sammlung können die Schüler erforschen, wie sich die harmonisch-eleganten Gebrauchsobjekte in Handhabung, Ausformung und Materialität von anderen Produkten unterscheiden. Anschließend wird gemeinsam herausgearbeitet, inwiefern diese neue Formgebung eine oberflächliche Spielerei ist, oder ob sich hier nicht doch ein ganz neues Verhältnis zum menschlichen Körper ausdrückt. Ziel der organischen Gestaltung ist das nach ergonomischen Grundsätzen entworfenen Gebrauchsobjekt, das auf die natürlichen Bedürfnisse des Menschen abgestimmt ist.

Organisation in Coronazeiten:
Die Vorsorgemaßnahmen für den Infektionsschutz umfassen eine Besucherbegrenzung auf 20 Besucher gleichzeitig im Museum. Im Haus gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Nachdem Kohorten-Prinzip können Schulklassen mit bis zu maximal 20 Personen kommen. Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern in den Ausstellungsräumen, bei maximaler Personenzahl schließt das Museum gegebenenfalls für die Zeit des Aufenthalts der Schulklasse für die Besucher. Wir öffnen das Museum für Sie bereits ab 9 Uhr. In Absprache kann in geteilten Gruppen gearbeitet werden.

Beginn: 1. und 2. Halbjahr
Schüleranzahl: max. 20 Personen
Zeit: Mo-Fr. 9 bis 16 Uhr
Miniprojekt: 720 Minuten
Maxiprojekt: 900 Minuten
Die Anzahl der Termine ist flexibel, bitte telefonisch abklären, Telefon: 0421 98 97 52 0
Möglichkeiten: Miniprojekt: 6 x 120 Minuten oder 4 x 180 Minuten
Maxiprojekt: 7 x 120 Minuten + 1 x 60 Minuten

Information: Bettina Berg

Telefon:+49 (0) 421 98 97 52-24

E-Mail: berg@marcks.de

www.museeninbremen.de

www.museeninbremen.de
Die Internetseite Bildung und Vermittlung bietet Ihnen eine komplette Übersicht über museale Bildungsangebote in Bremen für Kindergärten und Schulen aller Jahrgangsstufen. Sie können sich sowohl auf den jeweiligen Museumsseiten informieren, als auch ihr Wunschthema eingeben.

Projektangebote

Anlässlich der Ausstellungen „Elisabeth Frink – Man is an Animal“, „Stefan Tümpel – Stühle mit Haltung“ und „Suse Itzel und Gesa Lange – Tela“ (1. November 2020 bis 7. März 2021) bieten wir Ihren Schülern unterschiedliche praktische Arbeitsmöglichkeiten durch unser museumspädagogisches Team an. Ein weiteres Projekt für alle Schulstufen: „Guck mal“, zu Skulpturen von Gerhard Marcks.

Sek. II: Experimentelles Zeichnen

Anhand der Ausstellung „Suse Itzel und Gesa Lange – Tela“ beschäftigen wir uns mit Linie, Raum und Architektur. Mit einfachen Übungen und schlichtem Material erschaffen wir Räume, die wir uns ästhetisch erschließen und setzen uns zeichnerisch mit der Installation auseinander.

Leitung: Leonie Rangnick, Museumspädagogin

 

Primarstufe: Papierkunst

Gemeinsam schauen wir uns die Ausstellung im Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses „Suse Itzel und Gesa Lange – Tela“ an und werden selbst zu Architekten: aus seltsam gemusterten Papieren bauen wir kleine Häuschen, Türme und Gebäude, die wir dann auch mit nach Hause nehmen können.

Leitung: Leonie Rangnick, Museumspädagogin

Primarstufe und Sek. I: Mixed Media

Auf Stefan Tümpels Stühlen kann man nicht sitzen, er schafft unbequeme Stühle, die allerdings eigene ganz eigene ‚Haltung‘ haben und miteinander in Kontakt zu treten scheinen. Auch wir erwecken unsere Stühle wie in einer magischen Welt zum Leben: dazu Stempeln wir mit geometrischen Formen unsere ganz eigenen wundersamen Sitzgelegenheiten aufs Papier. Natürlich dürfen die Stühle auch supergemütlich und kuschelig sein – nicht jeder Stuhl hat solch eine unbequeme Haltung.

Leitung: Leonie Rangnick, Museumspädagogin

Sek. II: Experimentelles Zeichnen

Eine englische Künstlerin, die ihr Leben lang Männerkörper schafft und sich mit dem weiblichen Körper kaum befasst. Im Kampf um die Gleichberechtigung der Geschlechter ist dies ein interessanter Aspekt von Elisabeth Frinks Œuvre, der viel Raum für Auseinandersetzung lässt. Gemeinsam setzen wir uns mit dem Thema Geschlecht und Gender auseinander und schauen aus dieser Perspektive auf Elisabeth Frinks Werke und die Haltung, die aus ihnen spricht. In kreativen Zeichenübungen nehmen wir Bezug zu den Figuren, unterstreichen Aspekte, kontekarieren oder negieren sie.

Leitung: Leonie Rangnick, Museumspädagogin

Sek. I: Zeichnung und Plastik

Elisabeth Frink hat eine Reihe von überlebensgroßen Köpfen geschaffen, oft gucken sie recht ernst, mal nachdenklich, mal erstaunt, mal fast fröhlich. Wir beschäftigen uns mit den vielfältigen Gesichtsausdrücken, zeichnen eigene bewegte Mimiken aufs Papier und Formen sie in Ton. Es können auch gerne zwei Termine vereinbart werden.

Leitung: Leonie Rangnick, Museumspädagogin

Primarstufe: Performance

Elisabeth Frink schafft große und eindrückliche Männerfiguren, die in ihrer Stärke und Massivität etwas Tierisches an sich haben. So wie die Künstlerin gehen auch wir auf Entdeckungsreise: Was ist das Tierische in uns? Mit unseren eigenen Körpern gehen wir in performativen Übungen dieser Frage nach; wir werden zu zarten Libellen, starken Bären und wütenden Wildschweinen – und wer weiß; vielleicht werden wir ja am Ende selbst zu einer Skulptur?

Leitung: Leonie Rangnick, Museumspädagogin

 

Primarstufe, Sek. I und Sek. II: Guck mal Körper!
Ein Angebot zu ausgewählten Gerhard Marcks-Skulpturen

Inszenierungsformen und Normen, die sich im Alltag auf die Körperwahrnehmung auswirken, werden künstlerisch und philosophisch hinterfragt. Ziele: Den Körper als Kommunikationsmedium performativ und künstlerisch in Szene setzen. Ein kritisches Bewusstsein für gesellschaftliche und mediale Konventionen fördern. Ein gutes Verhältnis zur eigenen Körperwahrnehmung stärken. Es werden folgende Fragen gestellt: Wie nehme ich Körper und Menschen wahr? Wie werde ich wahrgenommen? Wie stellen wir uns dar? Inszenieren wir unsere äußere Erscheinung?

Leitung: Ingrid Finsterer, Museumspädagogin

 

 

Studenten

Das Gerhard-Marcks-Haus bietet Studentengruppen unterschiedlicher Fachrichtungen Führungen zu den Sammlungen und Ausstellungen an. Individuelle Schwerpunktsetzungen sind möglich. Zum Beispiel erarbeiteten wir im Jahr 2015 gemeinsam mit Studenten des Studiengangs Kunst- und Kulturvermittlung der Universität Bremen die Ausstellung „urban myth. Geschichten zu Orpheus“. Im Jahr 2017 beschäftigen sich die Studenten mit dem Bildhauer Michael Kienzer und seiner besonderen Kunst zwischen Bildhauerei und Installation. Sie entwickelten ein assoziatives Begleitbuch zum Ausstellungsrundgang.  Im Jahr 2018 geht es um ein Projekt zum Thema „Kunst im öffentlichen Raum“.
Haben Sie Interesse, bitte rufen Sie uns an: Telefon: +49 421 98 97 52-0.

Für Studenten staatlich anerkannter Hoch- und Fachhochschulen bieten wir für 15,- Euro pro Jahr eine Mitgliedschaft an.

Haben Sie Interesse, bitte rufen Sie uns an:
Telefon: +49 421 98 97 52-0