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Wolfgang Friedrich

Wolfgang Friedrich

Antike aus dem Osten

Der Bildhauer Wolfgang Friedrich, 1947 in Torgau geboren, gehört zu den bedeutendsten norddeutschen Künstlern. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden u. a. bei Gerd Jaeger und Walter Arnold.

Der Bildhauer Wolfgang Friedrich, 1947 in Torgau geboren, gehört zu den bedeutendsten norddeutschen Künstlern. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden u. a. bei Gerd Jaeger und Walter Arnold. Seit 1978 lebt und arbeitet er als freier Bildhauer in Rostock. Sein Schaffen ist an den Traditionen der klassischen Figurendarstellung orientiert, er entwickelte eine eigene bildhauerische Formsprache. Friedrich arbeitet vor allem auch in kleinplastischen Formaten, die mitunter architektonischen Bühnenräumen zugeordnet werden. Der Bilderkosmos Wolfgang Friedrichs beschwört eine „Welt als Modell“, entwirft darin Zukunftsvisionen und weist zugleich auf deren Vergänglichkeit und Gefährdung. Im Mittelpunkt steht die Gestalt des Menschen, dessen Existenz für Friedrich zum Ausgangs- und Endpunkt seines Schaffens geworden ist.

Der Künstler verwendet die Materialien Wachs, Gips, Ton für Terrakotten und Bronze. Blei- und Kupferbleche, Stein, Stahl, auch als Fundstücke ergänzen die Arbeiten.
Eine Kooperation mit der Barlach-Stiftung Güstrow


links: Wolfgang Friedrich, Durchschreiten, 1998 - 2004, Bronze, Terrakotta

 

Kosmos Marcks

Kosmos Marcks

Bronze – Guss – Marcks

Die Bronze ist das wichtigste und am häufigsten vertretene Material im plastischen Werk von Gerhard Marcks.

Die Bronze ist das wichtigste und am häufigsten vertretene Material im plastischen Werk von Gerhard Marcks. Das Gespräch mit den Besuchern des Gerhard-Marcks-Hauses führt sehr oft zu den Fragen, die sich auf den technischen Entstehungsprozeß von Bronzeplastiken beziehen. Warum ist eine Plastik hohl und wie gelingt es, dies von der handwerklichen Seite aus zu bewerkstelligen? Warum sind einige Bronzen braun, gold, andere grün, matt oder hochglänzend? Und schließlich, warum gibt es mehrere Exemplare ein und derselben Plastik? In der Ausstellung „Bronze – Guss – Marcks“ wird der Fokus auf die Arbeit und die Gedanken, die hinter den Bronzeplastiken des Bildhauers stecken, gerichtet. Welche Arbeitsschritte nötig sind um aus dem Bronzeguss einen Marcks zu fertigen, die Entscheidungen des Künstlers, welche die gesamte Wirkung einer Plastik beeinflussen und die Realisation dieser Entscheidungen werden offengelegt.


links: Figur von Gerhard Marcks: Aus der Form kommt der Rohguss des stehenden Geigers zum Vorscheinen. Angusssystem und Luftkanäle sind mitgegossen. Die Stifte, die den inneren Kern nach dem Ausschmelzen des Wachses an die äußere Gips-Schamottehülle gebunden haben, stecken noch in der Figur.

 

Katrin Heydekamp

Katrin Heydekamp

Shelter

Die Arbeit, die Katrin Heydekamp für den Pavillon entwickelt, stellt die Frage nach Behausung.

Die Arbeit, die Katrin Heydekamp für den Pavillon entwickelt, stellt die Frage nach Behausung. Die romantische Idee, dass ein Bildhauer ein Atelier besitzt, in dem aus innerer Kreativität und ohne äußeren Druck neue Werke entstehen, entspricht in keinster Weise der Wirklichkeit der Kunstproduktion.


links: Katrin Heydekamp, Prozess und Ausblick, 2018

 

Uwe Schloen

Uwe Schloen

Gute Unterhaltung

Uwe Schloens Arbeiten treten in einen Dialog mit fünf Skulpturen von Gerhard Marcks im Innenhof, auf der Terrasse des Museums.

Uwe Schloens Arbeiten treten in einen Dialog mit fünf Skulpturen von Gerhard Marcks im Innenhof, auf der Terrasse des Museums. Bleiformen, Skulpturen stehen den Figuren gegenüber, verdecken oder ergänzen. Aus dem Dialog wird teils ein Monolog, auch ein Kommentar, eine Interpretation – fast wie im realen Leben.


links: Die ersten Entwürfe…

 

Kultur vor Ort

Kultur vor Ort zu Gast

Spiele aus dem Westen

Das Kinder- und Jugendatelier von Kultur Vor Ort e. V. versucht sich in experimenteller Weise in Kunst im öffentlichen Raum.

Das Kinder- und Jugendatelier von Kultur Vor Ort e. V. versucht sich in experimenteller Weise in Kunst im öffentlichen Raum. Sockel, Bilderrahmen, Kunst sind fast immer an einem extra für sie vorgesehenen Ort zu treffen. Ansehen, aber nicht anfassen ist die allgemeine Regel. Daran halten sich die Jugendlichen und Museumspädagogen extra nicht und schaffen einen Spielplatz der ganz besonderen ART.

Die Kunstwerke sollen Spaß machen, benutzbar sein und zum Spielen auffordern! Gebaut werden Installationen mit denen man in seinen eigenen Goldregen springen kann, übergroße Skulpturen-Bälle, die kaum zu halten sind, Objekte die durchklettert werden müssen um ihre ganze Schönheit zu erfahren oder es werden Mitmachskulpturen entwickelt, die sich „never-ending-storyhaft“ durch das Gerhard-Marcks-Haus und den Grünstreifen-West in Gröpelingen ziehen! Die Materialen sind vorwiegend Fundsachen, manches kommt vom Flohmarkt, anderes aus dem Baumarkt, benutzt wird alles was notwendig ist, um Bewegung in den öffentlichen Raum zu bringen!
www.kultur-vor-ort.com


links: Junge Kunst aus Gröpelingen, Kinder- und Jugendfestival Pop- Up- City