Gerhard-Marcks-Haus Vorschau

 

Elisabeth Wagner

 

hinten links ist Schimmer
Skulpturen und Zeichnungen von Elisabeth Wagner

Elisabeth Wagner (geb. 1954) gehört zu den wenigen Bildhauern, die mit großer Selbstverständlichkeit zwischen figürlichen und abstrakten Modi wechseln.

Elisabeth Wagner (geb. 1954) gehört zu den wenigen Bildhauern, die mit großer Selbstverständlichkeit zwischen figürlichen und abstrakten Modi wechseln. Der Gegenstand ihrer Kunst ist die Bildhauerei mit all ihren Möglichkeiten. Die Künstlerin, die seit 1996 an der Muthesius Akademie in Kiel lehrt, arbeitet bevorzugt mit Materialien, die nicht die Schwere der Tradition mit sich tragen. In ihrem Œuvre gibt es weder Bronze noch Marmor, dafür Gips, Pappe und Tannenzapfen.


links: Elisabeth Wagner, Das Staunen, 2018

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Dorothea Prühl

Dorothea Prühl

Ornament und Skulptur

Dorothea Prühl (geb. 1937) schafft Schmuck wie Skulptur. Ihr Werk entstammt der Tradition der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle, wo die Tradition des frühen Bauhauses auch nach dem Zweiten Weltkrieg weitergeführt wurde.

Dorothea Prühl (geb. 1937) schafft Schmuck wie Skulptur. Ihr Werk entstammt der Tradition der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle, wo die Tradition des frühen Bauhauses auch nach dem Zweiten Weltkrieg weitergeführt wurde. Die Idee, dass bildende Kunst und Design sich gegenseitig befruchten, führte zur Einrichtung einer Metallwerkstatt, die sowohl in Richtung Bildhauerei als in Richtung Schmuck ausbildete. Das Werk von Prühl entstammt dieser produktiven Verbindung.


links: Dorothea Prühl, Kragen, 2014, Titan, Edelstahl, Gold, Länge einer Form 16 cm, Foto: Mattias Ritzmann

 

Koper/Ogiermann

Koper/Ogiermann

Schwarm

Die vierte gemeinsame Arbeit der bildenden Künstlerin Dina Koper und des Komponisten Christoph Ogiermann ist ein visuell-elektroakustisches Projekt.

Die vierte gemeinsame Arbeit der bildenden Künstlerin Dina Koper und des Komponisten Christoph Ogiermann ist ein visuell-elektroakustisches Projekt. Grundausstattung des Raums sind aus unzähligen Abbildungen und Zeichnungen von Koper zusammengesetzte, den Raum füllende „Fraktale Gehänge“. Auf den Gehängen erzeugen Licht und Videoprojektionen stets neue skulpturale Raumeindrücke. Die mehrkanalige Arbeit von Ogiermann für dieses Projekt ist aus instabilen Schwingkreisen gewonnene elektroakustische Musik, die an „natürliche“ Massenphänomene erinnert. In ihren Bedeutungsebenen kreist die Arbeit um mögliche Themen wie Schwärme, Dickicht aber auch um Sexualität, Mythos und Körper.


links: Dina Koper, Im Schwarm, 2020