Vorschau

 

Henri Laurens

Henri Laurens

Wellentöchter

Henri Laurens (1885–1954) ist einer der großen französischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er wurde zunächst als Dekorbildhauer ausgebildet und gehörte später zum Kreis der Kubisten um George Braque und Pablo Picasso.

Henri Laurens (1885–1954) ist einer der großen französischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er wurde zunächst als Dekorbildhauer ausgebildet, gehörte später zum Kreis der Kubisten um George Braque und Pablo Picasso und wandte sich seit der Mitte der 1920er-Jahre wieder einer organischeren Formensprache zu. Die figürliche Darstellung blieb für sein Werk bestimmend. Die Ausstellung in Bremen möchte dem besonderen Charakter von Laurens‘ Werk seit der Mitte der 1930er-Jahre in zwei sich kreuzenden Linien nachspüren: Form und Inhalt. Die Basis dafür bilden wenige, ausgewählte Skulpturen und ergänzende Grafik. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Kunsthalle Mannheim. Das Gerhard-Marcks-Haus ist 1. Station!


links: Henri Laurens, L'Archange, 1946, Bronze, Privatsammlung

© VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 

Thomas Duttenhoefer

Kosmos Marcks

Mit Stift und Stichel. Bildhauergrafik – Schenkung Thomas Duttenhoefer

Fast alle Bildhauer sind auch bedeutende Grafiker. Das Bearbeiten einer Platte mit Werkzeug und die Notwenigkeit Linien präzise vorauszudenken, entsprechen grundsätzlich der Erstellung von Bildwerken.

Fast alle Bildhauer sind auch bedeutende Grafiker. Das Bearbeiten einer Platte mit Werkzeug und die Notwenigkeit Linien präzise vorauszudenken, entsprechen grundsätzlich der Erstellung von Bildwerken. Die Idee des Multiplen, der Auflage, deckt sich mit den Gepflogenheiten im Bronzeguss.
Der Bildhauer Thomas Duttenhoefer (geb. 1950) bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Ungewöhnlicher jedoch sind sein Interesse an der Arbeit der Kollegen und deren stete Wertschätzung, die sich in einer über viele Jahre aufgebauten Sammlung an Bildhauergrafik niedergeschlagen haben. Rund 120 Blätter gehen nun als Schenkung an die Gerhard-Marcks-Stiftung.


links: Ossip Zadkine, Personnages, 1957, Farblithografie

 

Norika Yamamoto

Noriko Yamamoto

Die aus Japan stammende Künstlerin Noriko Yamamoto (geboren 1969) beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Frage nach den Grenzen der Sichtbarkeit und deren Auswirkungen auf das Verständnis der Welt.

Die aus Japan stammende Künstlerin Noriko Yamamoto (geboren 1969) beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Frage nach den Grenzen der Sichtbarkeit und deren Auswirkungen auf das Verständnis der Welt. In Ihren Installationen, Objekten und Zeichnungen entwickelt sie Paradoxien, wie beispielsweise etwas zu zeigen, ohne etwas erkennen zu lassen.


links: Norika Yamamoto besucht uns im Pavillon