Gerhard-Marcks-Haus Vorschau

 

Ruud Kuijer

Ruud Kuijer

Alles ändert sich ständig

In den Skulpturen des Bildhauers geht es um Körperlichkeit und Abstraktion, um Masse und Volumen, um physische Präsenz und Materialität, um Schwerkraft und das Verhältnis zum Boden.

In den Skulpturen des Bildhauers geht es um Körperlichkeit und Abstraktion, um Masse und Volumen, um physische Präsenz und Materialität, um Schwerkraft und das Verhältnis zum Boden. Er hat den ständigen Wunsch, Grenzen zu überschreiten und neue Kombinationen zu finden.


links: Ruud Kuijer, Ohne Titel, 1997, Stahl und Beton

 

Kosmos Marcks

Heinrich Meyer

Panorama

„Kein Stein bricht wie ein zweiter: Man muss die Kräfte bündeln und das Wesen in den Raum stellen“, Heinrich Meyer.

„Kein Stein bricht wie ein zweiter: Man muss die Kräfte bündeln und das Wesen in den Raum stellen“, Heinrich Meyer. Heinrich Meyer ist ein Bildhauer, der die im Naturstein vorhandene Zeichnung mit plastischen Motiven verbindet und dann scheinbar realistische Bilder von Landschaft herausarbeitet. Aus dieser Verbindung lässt sich die besondere Wirkung seiner Steine erklären: Sie potenzieren das „Sowohl-Als-Auch“ der Bildhauerei, immer Material und Bild gleichzeitig zu sein. Die Werke erwecken den Eindruck, als würde sich das Gesehene aus der Logik des Steins ergeben. Jedoch in der vertieften Wahrnehmung löst sich die Trennung von Material und Bild auf.


links: Heinrich Meyer, Luft, 2009, Marmor

 

Patricia Lambertus

Patricia Lambertus

zweijahrtausend fern

Die bildgewaltige Rauminstallation basiert auf den historischen Wandmalereien der antiken Stadt Pompeji und bringt diese in einen zeitgenössischen Kontext.

Die bildgewaltige Rauminstallation basiert auf den historischen Wandmalereien der antiken Stadt Pompeji und bringt diese in einen zeitgenössischen Kontext. Innerhalb des Bildraumes gibt es diverse Schichten von Bildern, die wie archäologische Stratigrafien gelesen werden können, der Schichtenkunde, mit dem Fundhorizonte analysiert und datiert werden. Die Installation bewegt sich im Spannungsverhältnis von Fiktion und Realität sowie von Schönheit und Zerstörung. Historisch-gesellschaftliche Ereignisse und ihre Zusammenhänge sowie ihre Relevanz und Resonanz in der Gegenwart werden aufgespürt und bildnerisch umgesetzt. Der Fokus liegt hier bei den Brüchen, Rissen und Schnittstellen.