Gerhard-Marcks-Haus Vorschau

 

Peter László Péri

Péri’s People

Peter László Péri

Die Ausstellung widmet sich seinem englischen Spätwerk, in dem Péri (1899-1967) vornehmlich figürlich und in Zement arbeitete, und sich auf die Darstellung des Alltagslebens konzentrierte.

Die Ausstellung widmet sich seinem englischen Spätwerk, in dem Péri (1899-1967) vornehmlich figürlich und in Zement arbeitete, und sich auf die Darstellung des Alltagslebens konzentrierte. Für Péri selbst war sein gegenstandsloses Frühwerk nur eine Phase, von der er sich später distanzierte, weil es nichts über den Menschen aussagte. Ihn interessierten Menschen, ihre Lebensweise und ihre Beziehungen zueinander. Seine Ideale von Gemeinschaft, Menschenwürde und Solidarität spiegeln sich deutlich in seinen Arbeiten wider. Péri ging in der Zeit zwischen 1930 und 1960 im Vergleich zu anderen Künstler sehr frei mit den Grundkategorien Maßstab, Motiv und Perspektive einerseits und dem Widerspruch zwischen flachem Bild und realem Volumen anderseits um. Eine Kooperation mit dem Kunsthaus Dahlem in Berlin.


links: Peter Lászlò Péri, Sawing, 1937, Pigmentierter Beton

 

Hans-J. Müller

Skulpturen

Hans-J. Müller

Seine Skulpturen verbinden Architektur und Figur in einer sehr einprägsamen Bildsprache, in der die menschliche Gestalt die technische Form krönt. Während die architektonischen Formen weitgehend geplant sind, entsteht die Gestalt während des Arbeitsprozesses.

Seine Skulpturen verbinden Architektur und Figur in einer sehr einprägsamen Bildsprache, in der die menschliche Gestalt die technische Form krönt. Während die architektonischen Formen weitgehend geplant sind, entsteht die Gestalt während des Arbeitsprozesses. Der Bildhauer Müller (geb. 1952) braucht scheinbar nur wenige Mittel um den oberen Teil seiner Skulpturen als Figur zu markieren: eine Abfolge von Proportionen, die an Kopf, Schultern, Brust, Taille erinnert, genügt, um aus einem Teil des Steins ein deutlich lesbares Zeichen „Mensch“ zu machen.


links: Hans-J. Müller, Zwischen den Wahrheiten, 2018, Muschelkalk

 

Sabine van Lessen

Leise radikal: Die unsichtbare Ausstellung

Sabine van Lessen

Das Gerhard-Marcks-Haus zeigt ab dem 10. März, die „unsichtbare“ Ausstellung „Leise Radikal“ von Sabine van Lessen.

Das Gerhard-Marcks-Haus zeigt ab dem 10. März, die „unsichtbare“ Ausstellung „Leise Radikal“ von Sabine van Lessen. Ausgangspunkt ist ein sorgfältig gearbeitetes Buch, das beim Aufschlagen immer wieder andere kurze Erzählungen über das Sehen und das Fotografieren präsentiert, die sich bei längerer Lektüre auch verbinden können. Mit dem Begriff „unsichtbar“ verweist die Künstlerin auf die entscheidende Rolle der Imagination für die Kunst und hinterfragt gleichzeitig durch die Inszenierung und den Fokus auf das konzentrierte Lesen die heute gängigen Konventionen im Ausstellungsraum. Ausgestellt werden ein Buch, eine Sitzgelegenheit und eine Gebrauchsanweisung. Der Ort selbst, der Pavillon des Museums wird wichtiger Bestandteil.


links: Sabine van Lessen, O.T, 2023